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DER GLASMACHER – LEHRPFAD

Die Gemeinde Moldava wurde erstmalig in schriftlichen Quellen 1346 erwähnt, damals, als sie Bestandteil der Herrschaft derer von Riesenburg war. Im Jahre 1398 wird sie jedoch gemeinsam mit dem anderen Eigentum von Bores von Riesenburg an den Meissener Marktgrafen Wilhelm aus der Geschlecht der Wettiner verkauft.In den Folgejahren Ende des 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts blieben in den Rechnungsunterlagen dieser Herrschaft einige Nachrichten über Glashütten erhalten. Der erste Beleg bezieht sich auf das Jahr 1399, die anderen auf den Zeitraum von 1400 bis 1405.Die schriftlichen Quelle verraten zwar die Existenz der Glasproduktion, jedoch aus ihrem Charakter wird nicht klar, ob es sich um ein und dieselbe Hütte handelte oder ob es mehrere Glashütten gab.Durch Geländeuntersuchungen, welche vom damaligen CSAV aus Prag und deren Vertretung in Most 1976 – 1990 durchgeführt wurden, konnte schrittweise fünf Standorte festgestellt werden.
Der Glasmacherlehrpfad ist 13 km lang und bildet einen Kreis um die Gemeinde Moldava und deren verschwundenen mittelalterlichen Glashütten. Die einzelnen Standorte und weitere interessante Orte sind mit Informationstafeln in tschechischer und deutscher Sprache versehen. Ausgangspunkt ist der obere Ortsteil von Moldava im Bereich des Denkmales für Frantisek Koubek an der Tankstelle. Der Pfad verfügt über eigene touristische Kennzeichnung.
Bei Interesse an der Geschichte der Glashütten im Erzgebirge kann man über den Grenzübergang für Fussgänger Moldava – Holzhau gehen und an den Glasmacherlehrpfad „Östliches Erzgebirge“ aufschliessen. Der Lehrpfad ist gut gekennzeichnet und enthält zweisprachige Informationstafeln. Der 44 km lange Lehrpfad führt durch die sächsischen Glashütten des Erzgebirges (bestehender und verschwundener) zwischen den Gemeinden Holzhau (Teichhaus) – Deutschgeorgendorf – Neuhausen und Seiffen.
 
(Autor des Artikels: Mgr. Marketa Kvasňová)
 
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